Küchenduft und Backgenuss

Für alle, die gerne essen, kochen und backen. Und für alle, die einfach gerne stöbern.

Es wird amerikanisch: Onion-Rings und Coleslaw

Hallo ihr Lieben,

wie die Zeit vergeht… in den letzten zwei Wochen habe ich zwar auch wieder fleißig gekocht, gebacken und Bilder davon gemacht, aber da tümmelten sie sich nun. Danke für eure Geduld und hier eines meiner Projekte: selbstgemachte Onion Rings. Das stand schon eine gefühlte halbe Ewigkeit auf meiner To-Do-Liste und ich bin froh, dass ich es angegangen bin. Geschmacklich echt der Hammer, man braucht jedoch wirklich etwas Zeit und zumindest bei mir war es ein ganz schönes Durcheinander am Ende. Aber lasst euch davon nicht abhalten, Übung macht den Meister!

Da pure Onion Rings mir etwas zu unsättigend zum Essen erschienen, habe ich nebenbei Pommes in den Ofen geschoben und am Abend vorher bereits einen amerikanischen Krautsalat, meinen geliebten Coleslaw, zubereitet. Ein Hoch auf diejenigen, die eine tolle Küchenmaschine oder einen praktischen Raspler haben, bei mir war es Kleinstarbeit 🙂

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Zutaten Coleslaw:

1/2 Weißkohl

2 Möhren

30g hellen Essig (Kräuteressig oder Weißweinessig)

je 1 TL Zucker, Senf, Mehl (ggf. etwas mehr), Butter

3 EL Sahne

1 frisches Ei

Zubereitung:

Für den Krautsalat einfach den Weißkohl (je nach Größe und gewünschter Menge auch mehr oder weniger) sowie geschälte Möhren raspeln. In einem kleinen Top Essig mit Zucker, Senf und Mehl verrühren und zusammen mit Butter und Sahne kurz aufkochen lassen. Dann abkühlen lassen, bis die Masse lauwarm ist und ein verquirltes Ei unterrühren. Mit den Gemüseschnipseln vermischen, nach Geschmack noch mit Salz und Pfeffer würzen – am besten einige Stunden ziehen lassen und fertig!

Wem das zu aufwendig ist oder wer das aufgrund des rohen Ei’s nicht essen kann, hat die Möglichkeit, einfach ein Dressing aus je anderthalb EL Schmand und Salatcreme/Mayonnaise herzustellen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Senf zu würzen.

Und nun: die Onion Rings!

Zutaten:

2 Zwiebeln

1 verquirltes Ei

60 ml Milch + 60 ml Bier

120 g Mehlmischung (entweder pures Mehl oder Mehl und Semmelbrösel)

1/2 TL Backpulver

Öl zum Ausbacken

 

Zubereitung:

Zwiebeln in Ringe schneiden. Ei, Milch und Bier in Schüssel verquirlen.

Variante 1: Zwiebelringe erst in Eigemisch tauchen und dann im Mehlgemisch wenden.

Variante 2: Zwiebelringe in Eigemisch tauchen, dann in Mehl, danach wieder in Ei und nochmal in Semmelbrösel – so wird es besonders knusprig.

Anschließend für ca. 2 – 5 Minuten auf mittlerer Stufe in Öl ausbacken je nach Herd und gewünschtem Bräunungsgrad. Ggf. zwischendurch umdrehen.

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TIPP 1: Anfangs einige „rohe“ Zwiebelringe vorbereiten und auf einen Teller zwischenlagern. Denn wenn man einmal anfängt, alles auszubacken, gehts ganz schnell und man kommt mit der Zubereitung der Zwiebelringe gar nicht mehr hinterher.

TIPP 2: Man kann gerne gleich mehr machen als gebraucht werden und bäckt diese Ringe nur kurz, 1 – 2 Minuten, so dass sie noch recht hell sind. Diese lassen sich auch noch am Abend oder den folgenden Tagen auf Backpapier im Ofen super nachbräunen und werden nochmal toll knusprig – da hat sich die Mühe dann doppelt gelohnt.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. März 2014 von in Rezepte (Kochen) und getaggt mit , , , , , .
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