Pain au chocolat ich komme: eine (kulinarische) Rundreise

An alle lieben Leser,

ich melde mich für ein paar Tage ab, denn es geht in den Urlaub… juhu! 🙂

Wie ihr vielleicht aus der Überschrift erahnen könnt, geht es unter anderem nach Frankreich, aber eigentlich wird es eine kleine Rundreise. Und wie immer im Urlaub hoffe ich auf sehr leckeres Essen, tolle Snacks auf die Hand, schöne Restaurantbesuche und darauf, etwas Neues zu entdecken. Weil die ganze Urlaubsplanung recht kurzfristig war – in dem Fall speziell ein großes hallo an meine Familie und Freunde – und falls ihr euch fragt, wo ich wann bin, hier eine kurze Zusammenfassung:

Los geht’s: morgen. Dann kommen:Reise

2 Tage am Comer See in Argegno, Italien

2 Tage in Sanremo an der Côte d’Azur, auch in Italien (von dort aus ist auf jeden Fall ein Ausflug nach Monaco geplant)

3 Tage in Cannes, Frankreich (hier steht Nizza natürlich noch mit auf dem Programm, auch das Bergdorf Eze, was seinen ganz eigenen Charme haben soll und mal schauen, wo wir noch landen)

1 Tag in einem kleinen Ort, dessen Name ich mir beim besten Willen nicht merken kann (bei der Verdon-Schlucht, in der wir unsere Wanderschuhe strapazieren wollen)

2 Tage in Lyon

… und dann geht es am Ostermontag wieder nach Hause. Bis dahin müsst ihr also auch mit dem Saisonkalender April warten, aber wie sagt man so schön, Vorfreude ist die schönste Freude 🙂

Und was diese Reise mit Essen zu tun hat? In erster Linie: Frühstück! Ich freue mich darauf, zum Bäcker zu gehen, mit starkem deutschen Akzent zwei Pain au chocolat zu bestellen und die am Strand, auf einem kleinen süßen Balkon oder schon auf dem halben Weg nach draußen zu verspeisen. Nicht das gesündeste Frühstück, aber eindeutig eines der leckersten.

Macarons_Paris

Mmmmh, waren die lecker! Und so viele tollen, bunten Sorten 🙂

Das bringt mich zu einer weiteren französischen Süßigkeit, die ich liebe: Macarons! Ich liebe, liebe, liebe sie. Diese weiche Creme zwischen den knusprigen Baiserhälften, diese wunderschönen pastell- bis knalligenfarbenen Zuckerschaumhälften, dieser leicht nussige Geschmack kombiniert mit – eigentlich allem. Was ich mich dabei frage: Gibt es die Macarons überall in Frankreich oder in bestimmten Regionen? In einem Pariskurztrip vor ein paar Jahren haben sie mich jedenfalls bei fast jedem Bäcker angelächelt. Nun ja, nach dem Urlaub werde ich schlauer sein und sollte ich – was ich nicht hoffe – keine Macarons im Urlaub finden, kann ich mich damit trösten, dass es nun in Karlsruhe die Patisserie Ludwig gibt, die diese kleinen Köstlichkeiten auch herstellt und verkauft. Interessant fand ich auf der Homepage auch die kleine Geschichte über die Macarons. Aber das französische Flair gibt es nun mal auch nur in Frankreich.

Aus Lyon kommt, wie mir meine Mama gleich erzählt hat, einer der bekanntesten französischen Köche: Paul Bocuse. Den Namen hatte ich sogar schon gehört, dachte mir, ich schaue wenigstens mal, ob ein Besuch in einem Restaurant von ihm bezahlbar ist und was soll ich sagen: wir werden nicht in dieses Restaurant gehen. Aber ich bin mir sicher, wir finden eine leckere kulinarische Alternative, die hoffentlich so lecker (und fotogen) gewesen sein wird, dass ich euch im Nachhinein davon berichten kann. Und ein kleines Trostpflaster: In Lyon soll es ganz viele tolle Läden mit allerlei Leckereien geben – sogar so viele, dass dies eine eigene Rubrik auf der Touristenseite bekommen hat. Wenn das mal nicht schön wird!

In diesem Sinne: Tschüss und bis bald, ich wünsche euch allen schöne Ostern und leckere Momente.

Liebe Grüße,

Katharina

P.S.: Was mir jetzt erst auffällt – hat Lyon eigentlich etwa mit Lyoner zu tun?! 😀 Ehrlich, ich habe keine Ahnung, aber so abwegig scheint mir das gar nicht, müsste ich mal recherchieren.

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