„Street Food“ von Mario Kotaska: Rezension + Verlosung

Mein erster Eindruck

Das Cover stimmt gleich auf das Thema des Buches ein, denn Fish ’n‘ Chips in Zeitungsrolle ist nun wirklich einer der Klassiker der Imbisskultur. Schöne Fotos und ein bunter Mix an verschiedenen Essen versprechen auf den ersten Blick eine gute Mischung der Rezepte. Das Buch ist sehr farbenfroh und jedes Rezept hat seine eigene Doppelseite (manche sogar mit extra vielen Zubereitungsseiten 2 Doppelseiten) mit eigener passender Farbe, so dass das Durchblättern allein für’s Auge sehr schön ist.

Kotaska_Street_Food_klein

Steckbrief

  • Autor: Mario Kotaska
  • Seiten: 199
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Verlag: AT Verlag
  • Kapitel: Suppen und Salat zum Mitnehmen, Herzhaftes für unterwegs sowie Süßes und Drinks (garniert mit diversen persönlichen Geschichten)

Das mag ich

Die vielen kleinen Details, die das Buch persönlich machen. Seien es die kleinen Geschichten zwischendurch oder der Hinweis, dass ein Rezept wie die „Topfennockerl“ nach Mamas Rezept sind, das macht sympathisch! Auch die Bilder auf der ersten und der letzten Doppelseite sind ein toller Eindruck der vielfältigen Erlebnisse mit Mario Kotaska. In Bezug auf das Thema Street Food finde ich es eine ganz tolle Idee, dass hinter den Rezepten noch eine Seite „Zum Mitnehmen, bitte! Meine Verpackungsideen“ existiert, denn die Frage stellt sich für den privaten Gebrauch nach dem Nachkochen bzw. -backen auf jeden Fall und ist enorm hilfreich. Ebenfalls sind die Gerichte gekonnt in Szene gesetzt und glaubwürdig in entsprechenden Behältern oder kleinen Portionen als Street Food präsentiert. Das Ganze sieht sehr lässig aus und vor allem so, dass man am liebsten sofort reinbeißen möchte. Wenn das mal kein Kompliment ist! 🙂

Kotaska_Topfennockerl_klein

Was man besser/anders machen könnte

Die Rezepte sind von ihrer Art her sehr unterschiedlich, aber insgesamt ist mir aufgefallen, dass das Buch doch sehr fleischlastig ist, was es dem ein oder anderen schwer machen könnte, viel darin zum Nachkochen zu finden. Eher nicht so gut, wenn von einem gestandenen Koch wie im Rezept „Beerenteilchen“ die erste Anweisung lautet: „Zunächst nach Packungsangabe den Pudding kochen“ – wenigstens das hätte ich bei zusätzlich noch verwendeten fertigem Blätterteig als Eigenleistung erwartet. Da das Buch doch spürbar auf den Autor und seine bisherigen Erfahrungen als Koch ausgerichtet ist, hätte ich mir manchmal – wie bei seinem Sprung ins Fernsehen – noch mehr Berichte und Details gewünscht… aber da hat er wohl selbst seine Prioritäten in den Erzählungen gesetzt.

Auf meiner „Nachmachen-Liste“

  • S. 26: Sprossensalat mit Limette und Chili im Reisblatt
  • S: 72: Gerollter Speckpfannkuchen mit Schmand und Kopfsalat
  • S. 74: Speck-Käse-Schnecken mit Schmorzwiebeln
  • S. 144: Quesadillas mit Avocado
  • S. 156: Topfennockerl mit Rhabarberkompott
  • S. 176: Schokokuchen aus dem Glas mit Erdnuss-Karamell-Topping
  • S. 178: Nordhessischer Schmandkuchen
  • S. 183: Himbeer- und Mango-Lassi

Mein Gesamteindruck

Es hat viel Spaß gemacht, durch das Buch zu blättern. Der bleibende Eindruck ist jedoch, dass es in erster Linie um Mario Kotaska geht und erst in zweiter Linie um Street Food. Ganz ehrlich: das Buch hätte auch super ohne das Thema „Street Food“ funktioniert und hätte dann vielleicht ein, zwei Rezepte mehr „typisch Mario Kotaska“ beinhaltet, die so vermutlich aufgrund der Street Food-Thematik nicht ins Buch gepasst haben. Davon abgesehen ist das Buch jedoch frisch und fröhlich und macht gute Laune. Neben den normalen Rezeptbildern gibt es oft auch noch kleine Bilchen im „Polaroid“-Stil – einfach nett anzusehen! Man spürt in den Geschichten und Erzählungen auf jeden Fall die Liebe des Autors zum Thema Street Food, was sich nicht zuletzt darin bemerkbar macht, dass er vor einigen Jahren selbst einen Food Truck in Köln etabliert hat. Das Buch ist nicht perfekt durchdacht, aber trotzdem eine schöne Inspiration in jedem Kochbuchregal.

Kotaska_Bilderdoppelseite_klein

Ich möchte mich herzlich beim AT-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken.

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Trommelwirbel…. wenn ihr bis hier gelesen habt, interessiert euch „Street Food“ wirklich 🙂 Daher möchte ich gerne das Buch „Street Food“ von Mario Kotaska verlosen.
Das Buch von Mario Kotaska ist jetzt verlost… es gab ein kleines Glücksglas, mehrfach gefaltete Zettelchen und geschlossene Augen.

Schreibt mir hierzu bis zum 30.08.2015 (23:59 Uhr) einen Kommentar unter diesen Beitrag – ich bin gespannt, welches Street Food euer Lieblingsessen ist oder was ihr jüngst für euch als Neues Street Food entdeckt habt.

>> Vielen Dank für die interessanten Kommentare! Die glückliche Gewinnerin ist Anna!

Der Gewinner wird im Anschluss per Zufall ausgewählt und sollte mir innerhalb von 7 Tagen seine Adresse für den Versand mitteilen. Der Versand erfolgt durch mich per Büchersendung, daher leider keine Haftung. Jeder kann ein Mal per Kommentar teilnehmen. So, das war’s mit den Formatlitäten – ich bin gespannt auf eure Kommentare und wünsche euch viel Glück!

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Eine tolle Idee, das Buch zu verlosen 🙂 Da machen wir doch gerne mit. Ich liebe vor allem das Street-Food aus dem arabischen Raum. Oft nach Feierabend haben meine Kollegen und ich uns in den Vereinigten Arabischen Emiraten an einer der zahlreichen Buden etwas geholt und dann am Strand gegessen. Das Grillhähnchen mit Hummus und Pickles war göttlich. Oder der gebackene Fisch… Oder das Shawarma vom Afghanen… So eine Vielfalt gibt es hier leider noch nicht. Aber vielleicht bringt der momentane Streetfood-Trend ja auch die arabische Küche nach Europa 🙂

  2. mia he sagt:

    Hallo!
    Ich kenne mich im Bereich street doof gar nicht aus.nur bisschen aus dem Internet.hier gibt es so etwas nicht! Aber gerne versuche ich mein Glück! Vielen dank! Vlg mia he

    1. Hallo Mia, schön, dass du mitmachst. Tja, „Street doof“ ist dann wohl eindeutig mal wieder ein Opfer der Autovervollständigung, was? 😉

  3. Anna sagt:

    Huhu, ich weiß nicht ob Pommes und Currywurst als Street food zählt, aber es ist und bleibt mein favorit 😉

    1. Hallo Anna, unbedingt, Currywurst ist ein Klassiker! In seinem Buch erzählt Mario Kotaska sogar davon, wie er eine neue kreirt hat 🙂 Und ich mag sie auch immer wieder gerne, aber nur mit Pommes, nie mit Brötchen… Viele Grüße, Katharina

      1. Liebe Anna, jetzt kannst du auf jeden Fall noch viele weitere Street-Food-Gerichte ausprobieren, denn du hast das Buch gewonnen! Herzlichen Glückwunsch! Liebe Grüße, Katharina

  4. Becky sagt:

    Eine tolle Verlosung für ein spannendes Buch, da versuche ich gern mein Glück. 🙂 Ich war gerade heute auf einem Street Food Festival und habe einen sehr leckeren Arepa gegessen. 🙂
    Liebe Grüße, Becky

  5. cookingsandi sagt:

    Streetfood in Wien bedeutet „Würstelstand“ oder „Döner“ – beides ist für Vegetarier*innen nur bedingt geeignet.
    Mein bestes Streetfood-Erlebnis hatte ich in Kairo: eine gebackene Süßkartoffel in einer alten Rechnung eingewickelt. Es brauchte ein bisserl Überwindung – aber es hat sensationell geschmeckt.

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