Küchenduft und Backgenuss

Für alle, die gerne essen, kochen und backen. Und für alle, die einfach gerne stöbern.

Französische Apfeltarte – eine Portion Sonnenschein inklusive

Was hilft bei diesem trüben, grauen Wetter? Richtig, ein Stück Soulfood, ein gebackenes Stück Wohlgenuss, in dem das Glück und die Liebe mit eingebacken sind! Das dachte ich mir auch und entschied mich: Es muss ein Apfelkuchen her – gedeckt, als Tarte, in Muffins, mit Streuseln oder ohne, auf Pudding, mit Mürbe- oder Hefeteigboden… die Auswahl an Rezepten ist schier endlos. Und weil ich keine Lust hatte mich zu entscheiden, habe ich einfach bei zwei, drei Blogs, denen ich regelmäßig folge, nach Apfelkuchen gesucht mit dem Ziel, mich dann nur noch zwischen einer Handvoll Rezepte entscheiden zu müssen. Außerdem ist so ja oft die Gelinggarantie gleich mit dabei, wenn es ein passionierter Hobbybäcker schon ausprobiert hat. Meine Wahl fiel letztendlich auf die französische Apfeltarte auf dem Blog einmalfalschabgebogen. Leeeeeecker! Die Zubereitung ist überschaubar, Äpfel schneiden und vor allem schälen (mach ich echt nicht so gerne) muss man im Fall von Apfelkuchen ja sowieso, und die Zubereitung ist einfach. Dafür sieht die Tarte phänomenal aus, wenn man die Apfelscheiben so hübsch rosettenartig anordnet. Dann beginnt der Genuss schon bei der Optik. Gedacht, getan – und das Nachbacken war ein voller Erfolg, es hat allen sehr gut geschmeckt. Es ist einfach herrlich, wenn die Äpfel und der Zucker vor sich hinbruzeln und so eine einzigartige klebrige süße Geleesoße entwickeln… ich ess ja auch echt gerne Hefeteig mit Apfelkuchen und Streuseln und Apfelmuffins, aber nirgendwo sonst außer in Pie- oder Tarteform hat man diesen einzigartigen wunderbaren süßen Geschmack im Mund.

Apfeltarte_vorher_nachher

Wenn ihr jetzt auch Lust auf’s Anbacken gegen das triste Wetter habt, dann findet ihr hier noch schnell das Rezept:

 

Zutaten für eine Spring- oder Tarteform (26 cm):

150 g Mehl

100 g gemahlene Mandeln*

50 g Zucker

1 Pck. Vanille-Zucker

1 Ei

75 g Butter

75 g Margarine

500g Äpfel**

3 EL frisch gepressten Zitronensaft

100 g „gelbe“ Konfitüre (nach Wahl Aprikose, Pfirsich, Mirabelle ….)

Apfeltarte_Zutaten

Zubereitung:

  1. Mehl, Mandeln, Zucker und Vanillezucker vermischen, dann das Ei und die Butter/Margarine dazugeben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Im Kühlschrank für ca. 30 Minuten zugedeckt kühlen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. In dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft vermischen.
  3. Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze, 220 °C).
  4. Die Form mit etwas Margarine fetten und leicht mit Mehl bestäuben. Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben, ausrollen und in die Form drücken.
  5. Die Apfelspalten von außen nach innen immer leicht übereinander im Kreis auslegen.
  6. Die Tarte für ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Während der letzten 5 Minuten Backzeit die Konfitüre in einem kleinen Topf aufkochen. Heiße Tarte damit bestreichen und auskühlen lassen.

Apfeltarte_Stueck_fertig

Jetzt steht eurem Apfelgenuss also nichts mehr im Wege. Einfach eure Lieblingsapfelsorte aussuchen und losbacken! Oder habt ihr vielleicht ein anderes Apfelkuchenrezept? Omas Lieblingskuchen, ein Traditionsrezept der Familie oder etwas ganz Ungewöhnliches? Dann her damit 🙂

 

*gemahlene Mandeln: Wenn ihr blanchierte gemahlene Mandeln nehmt, wird euer Teig schön hell. Die mit Schale gemahlenen gehen aber auch (siehe meine Bilder) – dann sieht die Tarte einfach etwas rustikaler aus 😉

** Die Apfelsorte ist euch natürlich selbst überlassen. Am besten passen eher säuerliche, leicht feste Sorten, die einen wundervollen Kontrast zum mürben Boden und der süßen Konfitüre bilden.

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4 Kommentare zu “Französische Apfeltarte – eine Portion Sonnenschein inklusive

  1. laenschi
    2. Februar 2016

    🙂 Sonnenschein kann ich auch gut gebrauchen, das werd ich probieren! Danke fürs Rezept!

    • Kuechenduft und Backgenuss
      3. Februar 2016

      Dann viel Spaß beim Nachbacken und ich hoffe, dass du dann ganz viele gefühlte Sonnenstrahlen zu Hause hast! Liebe Grüße!

  2. Su-shi
    29. März 2016

    Tolles Rezept! Vielen Dank! 🙂

    • Sehr gerne – leckere Rezepte, die ich durchs Stöbern entdecke, teile ich natürlich gerne. Und bald kommen auch mal wieder eigene 😉 Viel Erfolg beim Nachmachen!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2016 von in Allgemein und getaggt mit , , , , .
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