Rezension: Super Good Food

Am Anfang des Jahres kommt man um Vorsätze ja doch nicht herum, seien es die eigenen oder die der anderen. Da viele sich auch gesünderes Essen vornehmen (Apropos Vorsätze: Da habe ich an der ein oder anderen Stelle auch noch Potenziale), dachte ich mir, ich suche zum Start meines neuen Rezensions-Donnerstags gleich mal ein gesundes Buch heraus. Der Titel ist schon sehr aussagekräftig: Super (Good) Food.

  • Autor: Marcus Schall
  • Verlag: Südwest
  • Preis: 17,99 Euro

Die Einleitung stellt das Thema näher vor: Von der Philosophie des Autors bis hin zu eher schon chemisch anmutenden Erklärungen über Nährstoffe wird hier ein guter Abriss gegeben, was dieses Spezialthema ausmacht und was es sich zu wissen lohnt. Da die erste Seite ein Inhaltsverzeichnis ist, kann der Hungrige auch gleich zu Seite 26 springen – dort gehen die Rezepte los, eingeteilt in Frühstück, Lunch, Dinner, Super-Stullen, Snacks & Basics, Desserts und Drinks.

Eines haben wirklich alle Seiten gemeinsam: Die Fotos sind schön und die grafischen Elemente machen das Buch wirklich luftig-locker-fröhlich. Es macht Spaß, durchzublättern. Positiv auch, dass es bei jedem Rezept Infos gibt, was an diesem Rezept der Superfood-Inhalt bzw. die gute Wirkung ist. So macht das Lesen gute Laune und Hunger!

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Da es aber auch bzw. vorrangig ein Kochbuch ist, habe ich persönlich ein klitzekleines bisschen was zu meckern (Vorsatz fürs neue Jahr: versuchen, nicht immer ganz so kritisch zu sein). Leute, dich sich mit Superfood bewusst beschäftigen, sind (glaube ich) in der aller Regel keine absoluten Kochanfänger. Manche Rezepte wie Dinkel-Vollkornnudeln mit Tomatensauce (und mehr ist da auch nicht dran oder drin 😉 oder das Rührei mit Gemüse und Schafskäse) sind mir einen Hauch zu simpel bzw. mit fehlt der besondere Superfood-Twist. Die meisten Rezepte sind aber durchaus ansprechend und ich glaube, für jeden Geschmack etwas dabei.

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Ich muss an dieser Stelle aber auch zugeben, ich habe durch das Buch wirklich noch was gelernt, z. B. hatte ich vorher noch nie von Teff gehört. Oder dass man Avocados backen kann. Eine geniale Idee, wie ich finde: In die Mitte, wo der Kern war, einfach ein Ei hereinzutun und zu backen (Vorsatz: Wirklich, wirklich bald nachmachen!).

Meine Top 5 Rezepte aus dem Buch:

  • Gefüllte Avocados mit Tomatensalat (S. 55)
  • Super Sommerrollen mit Dip (S. 60)
  • Blumenkohlrisotto mit Zitronenhühnchen (S. 80)
  • Brötchen mit Grünkohl-Walnuss-Pesto (S. 92)
  • Matcha-Koogles (S. 116)

Mein Fazit: Ein gesundes Kochbuch mit größtenteils spannenden Rezepten – nicht nur für den Januar. Highlight-Faktor ist das fesche Design!

Und wer jetzt auch auf dem Trichter Superfood ist. Einfach vorbeiklicken, beim Verlag oder online*:

Super Good Food: Glücksrezepte für mehr Power

Vielen Dank an den Südwest-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Die Rezension spiegelt selbstverständlich lediglich meine eigene Meinung wider.

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